Das Schüßlersalze Ergänzungsset 13 - 24

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Das Schüßler-Salze Ergänzungsset Nr. 13 – 24

Die Schüßler Salze Nr. 13 bis 24 nennt man auch Ergänzungsmittel. Anfang des 20. Jahrhunderts wurde diese Mineralstoffe und Spurenelemente von Anhänger der Lehre Schüßlers hinzugefügt. Hier finden Sie übersichtlich die Grundstoffe und mögliche Anwendungsgebiete.

Nr. 13 Kalium arsenicosum (Kaliumarsenit)
Kalium fördert die Funktion von Nerven und Muskeln. Arsen ist ein Spurenelement und an vielen Stoffwechselfunktionen im Körper beteiligt. In höherer Zufuhr ist es ein starkes Gift. Arsenverbindungen werden seit über 100 Jahren bei Erkrankungen wie Abmagerung, Hautleiden, Schwäche und Durchfall verwendet.
Wird in der Biochemie u.a. bei folgenden Krankheitsbildern eingesetzt:
•    Chronische Hauterkrankungen, z.B. Ekzeme, Jucken
•    Nervliche Leiden - wenn durch andere Salze keine
      Besserung eintritt
•    Störungen der Muskelfunktion, wie Krämpfe und
      Lähmungen
•    Ödeme
•    Reduzierte Reflexe
•    Niedriger Blutdruck

Nr. 14 Kalium bromatum (Kaliumbromid)
Kaliumbromid entlastet die Schleimhäute, wirkt entzündungshemmend auf die Haut und stützt das Nervensystem.
Wird in der Biochemie u.a. bei folgenden Krankheitsbildern eingesetzt:
•    Asthma nervosum, Keuchhusten, Hustenreiz
•    Pubertätsakne, borkenbildende Hautausschläge
•    Schlafstörungen
•    chronische Rachenentzündung
•    Darmkatarrhe mit vermehrtem Speichelfluss
•    Psychische Erregung, Erschöpfung

Nr. 15 Kalium jodatum (Kaliumjodid)
Aus biochemischer Sicht behandelt man alle von Jod beeinflussbaren Störungen mit Kaliumjodid. Man findet die Jodsalze in der Hirnanhangdrüse (Hypophyse), im Magen, in Nieren und den Muskeln.
Wird in der Biochemie u.a. bei folgenden Krankheitsbildern eingesetzt:
•    Schilddrüsenstörungen (durch Über- oder Unterfunktion)
•    aufkommende Erkältungskrankheiten
•    rheumatische Gelenkanschwellungen, Arthrose
•    Fettsucht

Nr. 16 Lithium chloratum (Eisenphosphat)
Lithiumchlorid begünstigt den Eiweißstoffwechsel. Es hilft Eiweißmoleküle zu vermehren, wodurch der Körper Gewebe aufbauen kann.
Wird in der Biochemie u.a. bei folgenden Krankheitsbildern eingesetzt:
•    Gewebeschwund
•    Abmagerung
•    Entzündungen der ableitenden Harnwege
•    nervöse Bauchbeschwerden bei Kindern nach Angst-,
     Stresssituationen
•    Psychische Beschwerden, wie depressive Verstimmungen
•    Arthrose, Gicht, Rheuma
•    Hautwucherungen (Narbengewebe)
•    wirkt unterstützend bei Neurodermitis

Nr. 17 Manganum sulfuricum (Mangansulfat)
Mangan kommt zwar überall im Körper vor, ist aber in höheren Konzentrationen in der Leber und der Bauchspeicheldrüse nachweisbar. Zudem ist Mangan in einigen Enzymkomplexen enthalten und beteiligt am Stoffwechsel von Kohlenhydraten, Aminosäuren und Cholesterin. Ohne Mangan kann der Körper keine Energie bereitstellen. Mangan verringert die Ausscheidung von Histamin, welches für die Entstehung allergisch-entzündlicher Prozesse verantwortlich ist.
Wird in der Biochemie u.a. bei folgenden Krankheitsbildern eingesetzt:
•    Nervenschwäche, Ermüdungszustände
•    Ödeme
•    Schleimhautentzündungen, wie Heuschnupfen
•    Stabilisierend für das Immunsystem
•    Haar- und Nagelkrankheiten
•    Harnwegsinfekte
•    Durchblutungsstörungen der Beine

Nr. 18 Calcium sulfuratum (Kalziumsulfid)
Kalzium und Schwefel zusammengenommen verstärkt die Wirkung von Schwefel. In der Homöopathie wird es unter anderem als Gegenmittel bei Quecksilber- und anderen Schwermetallvergiftungen eingesetzt.
Wird in der Biochemie u.a. bei folgenden Krankheitsbildern eingesetzt:
•    reizbare Schwäche
•    hartnäckige Hautleiden ohne Heilungstendenz mit klebrigen
      Absonderungen
•    eitrige Erkrankungen, wie Furunkolose
•    Asthma, Bronchitis
•    Allergische Erkrankungen

Nr. 19. Cuprum arsenicosum (Kupferarsenit)
Kupfer ist ein wichtiger Bestandteil vieler Enzyme. Bei zu wenig Kupfer im Körper ist das Immunsystem geschwächt. In der Biochemie wird Cuprum arsenicosum bei Krämpfen der verschiedenen Organe verwendet.
Wird in der Biochemie u.a. bei folgenden Krankheitsbildern eingesetzt:
•    Neuralgien
•    Ischias
•    Muskelkrämpfe
•    Kolikschmerzen bei Magen-Darm-Katarrh
•    fördert den Eisenstoffwechsel
•    wirkt regulierend auf die Kupferverteilung im Körper
•    verbessert das Haut-, Haar- und Nagelwachstum

Nr. 20 Kalium Aluminium sulfuricum (Alaun)
Das Aluminiumsulfat verbessert die geistige Aufnahmefähigkeit, das Gedächtnis und die Konzentration. Das Salz Kalium Aluminium sulfuricum hat eine sekretionshemmende und blutstillende Wirkung. Es hemmt zudem die Schweißproduktion.
Wird in der Biochemie u.a. bei folgenden Krankheitsbildern eingesetzt:
•    leichte Depressionen
•    Verstopfungs- und Blähungskoliken
•    Schwindelgefühl
•    Irritation des Nervensystems
•    übermäßiges Schwitzen

Nr. 21 Zincum chloratum (Zinkchlorid)
Zink kommt als Spurenelement in allen Organen vor und ist Bestandteil von Enzymen. Liegt ein Zinkmangel vor, kann es u.a. zu Störungen der Insulinbildung in der Bauchspeicheldrüse kommen und zu Hauterkrankungen. Es wird verwendet bei der Ausleitungstherapie von Schwermetallen.
Wird in der Biochemie u.a. bei folgenden Krankheitsbildern eingesetzt:
•    Nervenkrankheiten (z.b. Hyperaktivität,
      Restless-Legs-Syndrom)
•    nervöse Schlaflosigkeit
•    krampfartige Beschwerden vor und während der Menstruation, Unfruchtbarkeit
•    Störung der Wundheilung
•    Hauterkrankungen (Ekzeme, Nesselsucht, Lippenherpes)
•    Haarausfall und Nagelerkrankungen

Nr. 22 Calcium carbonicum Hahnemanni (Kalziumcarbonat)
Calcium carbonicum ist Bestandteil von Knochen und Zähnen. Es fördert Muskelanspannung und -Entspannung, fördert die Abheilung von Haut- und Schleimhauterkrankungen und ist an der Impulsübertragung von Nerven zu Muskeln beteiligt. Bei einem Mangel an Kalzium kann es u.a. zu Krämpfen, Taubheitsgefühlen, Angina pectoris, Osteoporose, Nagelbrüchigkeit und Karies kommen.
Wird in der Biochemie u.a. bei folgenden Krankheitsbildern eingesetzt:
•    chronische Schleimhautkatarre
•    Karies
•    Nagelbrüchigkeit
•    Muskelkrämpfe
•    Magenschleimhautentzündung
•    Durchfall

Nr. 23. Natrium bicarbonicum (Natron, Speisesoda)
Natriumbicarbonat ist im Blut als Säurepuffer vorhanden. Dieser Puffer ist wichtig für die Funktion des Zwischenstoffwechsels (hierbei handelt es sich um den Stoffwechsel zwischen Aufschließung von Nährstoffen zu körpereigenen Substanzen und deren Abbau).
Wird in der Biochemie u.a. bei folgenden Krankheitsbildern eingesetzt:
•    aktiviert den Stoffwechsel (Ausscheidung von z.B.
      Harnsäure)
•    bei zu viel Magensäure, Sodbrennen
•    aktiviert die Tätigkeit der Bauchspeicheldrüse

Nr . 24 Arsenicum jodatum (Arsentrijodid)
Wird in der Biochemie u.a. bei folgenden Krankheitsbildern eingesetzt:
•    Chronische Haut- und Schleimhauterkrankungen
•    Heuschnupfen, Bronchialasthma
•    Funktionsstörungen der Schilddrüse
•    Gelenkerkrankungen

Dieses Pendelsset, wird genauso verwendet, wie das Schüsslersalze Pendelset 1-12

ACHTUNG! Die Anwendung dieser Therapiemethode ersetzt nicht den Arzt oder Heilpraktiker!



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Dieser Artikel wurde am Donnerstag, 18. März 2010 im Shop aufgenommen.

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